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Netzwerk "Menschen mit Demenz gehören dazu" Bobenheim-Roxheim

Netze der Freundschaft knüpfen

Gemeinsam etwas für altersverwirrte Menschen und ihre Angehörigen tun

Entstanden ist unser Netzwerk aus der Zusammenarbeit von katholischer Kirchengemeinde, dem protestantischen Dekanat und dem Seniorenbürgermeister der Gemeinde. Bei der Gründung im September 2009 hatte sich der Kreis schon beträchtlich erweitert: Altenheim, AWO, Ökumenischer Krankenpflegeverein, Pflegedienste, Pflegestützpunkt, protestantische Kirchengemeinde - alle, die in diesem Feld arbeiten, haben uns unterstützt. Und von Anfang an waren auch Ehrenamtliche dabei.

Unser Netzwerk ist ein Ansatz »von unten«: Es ist entstanden aus dem ersten Validationskurs im St.-Antonius-Heim und dem darauffolgenden Gesprächskreis für Angehörige. Uns war klar, dass es nicht bei einzelnen Aktivitäten bleiben darf, wenn Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen wieder mehr in unserer Mitte sein sollen.

Demenz als Thema für alle

»Von unten« kommt unser Ansatz auch deswegen, weil wir Demenz als zivilgesellschaftliches Thema betrachten. Es sind wir als Bürgerinnen und Bürger selbst, die dafür sorgen können, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen begleitet werden, dass sie entlastet werden und sich wieder mehr beteiligen können. Bobenheim-Roxheim ist eine Gemeinde, in der das bürgerschaftliche Engagement traditionell stark ist. Das ist eine gute Voraussetzung. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in den Blick kommen.

Validation nach Naomi Feil, um die es in unseren gelegentlichen Validationskursen oder dem Gesprächskreis für Angehörige geht, ebnet Wege für einen wertschätzenden und verständnisvollen Umgang miteinander, sie ist eine gute Grundlage für die Begegnung von desorientierten und anderen Menschen und sie kommt den altersverwirrten Menschen und allen, die sich um sie kümmern, direkt zugute. Das Stichwort »Demenz« bekommt dadurch einen anderen Charakter: Mitgefühl und Miteinander rücken wieder mehr in den Vordergrund.

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in unsere Mitte nehmen

In unserem Projekt denken wir, dass beides wichtig ist: Das Engagement vieler Menschen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der altersverwirrten Mitbürgerinnen und Mitbürger und eine weite Verbreitung von Validation als guter Möglichkeit, wie wir uns auf altersverwirrte Menschen einstellen können und wie wir ihnen von uns aus den Weg für ihre Beteiligung erleichtern können.

Was wollen wir mit unserem Projekt erreichen?

 
  • Es sind neue, tragfähige Netze der Freundschaft und Solidarität entstanden.
  • Die Zusammenarbeit vor Ort hat neue Ideen für die Unterstützung altersverwirrter Menschen und ihrer Angehörigen hervorgebracht.
  • Es ist selbstverständlich, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen dabei sind.
  • Demenz wird nicht mehr einseitig medizinisch betrachtet.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!

Kontakt: Gemeindereferentin Barbara Sedlmeier, Kath. Pfarramt St. Maria Magdalena, Rheinstr. 13, 67240 Bobenheim-Roxheim, Telefon (06239) 1295, E-Mail GemrefSedlmeier@freenet.de

– Informationen zum bobenheim-Roxheimer Demenz-Netzwerk