Wichern 3 - Gemeinden setzen sich für ein soziales Gemeinwesen ein

Johann Hinrich WichernZoom (65KB)

Unsere Arbeit kommt, beispielsweise bei der Arbeit mit/für ältere oder demente Menschen und ihre Angehörigen, aber auch in anderen sozialen Bereichen, schnell an Grenzen. Auf der einen Seite gibt es viele Impulse, etwas zu tun, auf der anderen aber viel zu wenig Ressourcen dafür. »Wichern 3« bietet hier einen Ausweg: Gemeinden können sich mit den Einrichtungen oder Initiativen vor Ort vernetzen, um gemeinsam etwas zu tun. Wenn Gemeinden »Wichern 3« aufnehmen, können sie etwas für die Weiterentwicklung ihres Ortes/Stadtteils tun, sie regen zu bürgerschaftlichem Engagement an und entgegnen dem (diakonischen) Bedeutungsverlust, den der Diakoniewissenschaftler Theodor Strohm beklagte.

Icon Flyer (412KB)
Wichern 3 - Wie Gemeinden und Diakonie wieder zueinander finden.pdf



Hieronymus Hofer - ein Pionier der sozialen Arbeit

Hieronymus Hofer, unter anderem Dekan in Frankenthal in den Jahren 1870 - 1877, ist ein wegweisendes Beispiel für eine sozial engagierte Kirche. "Vieles an der Herangehensweise Hofers mutet sehr modern an. Bewundernswert ist die Konsequenz, mit dem er sich dem Problem Armut gewidmet hat" sagt die heutige Frankenthaler Dekanin Sieglinde Ganz-Walther über ihn. Armut ist auch heute leider wieder ein sehr aktuelles Thema. In Frankenthal erinnert das Altenhilfezentrum Hieronymus-Hofer-Haus an einen gerade für heute vorbildlichen Protestanten. Hier können Sie sich weiter über Hieronymus Hofer informieren:

 
Informationen über Hieronymus Hofer und sein Engagement für Arme



Community Organizing - Nachbarschaften stärken durch Beteiligung

Stadtteilfest im Wormser SüdenZoom (57KB)

Community Organizing - von den nordamerikanischen protestantischen Kirchen schon lange praktiziert zur Verbesserung der Lebenssituation in ihrem Gemeindebezirk - betont den Aspekt der Beteiligung. Das Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner ist ein wichtiges Element von »Wichern 3« - Verbesserungen geschehen nicht »für« die Bewohner eines Bezirks (und vielleicht auch noch an ihnen vorbei), sondern mit ihnen. Der »Wormser Süden« ist ein Community-Organizing-Projekt ganz in unserer Nähe, das eine Gruppe von Hauptamtlichen aus unserem Dekanat auf Anregung von Pfarrer Christoph Braun besucht hatte.

– Nachbarschaften stärken durch Partizipation