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Glaubenskurse, Bibelwochen und Bibelgesprächskreise

Einladung zum Bibelgesprächskreis in der Friedenskirchengemeinde

- jeden ersten Freitag im Monat (falls nichts anderes angegeben) um 16:30 Uhr im Gemeindehaus der Friedenskirche, Frankenthal, Mozartstr. 26, kleiner Saal. Wir laden als Gemeinde herzlich dazu ein (Dauer ca. eine bis anderthalb Stunden). Verantwortlich für den Bibelgesprächskreis sind Dr. A. Segnitz, Telefon (06233) 42692, Herr W. Stepp, Telefon (06233) 7377791 und Pfr. Dr. W. Spindler, Tel. 06233/24695 Die Gemeinde holt sie auch gerne zuhause ab.
Der „Bibelkreis“ ist ein Gesprächskreis - keine Vorlesung oder gar Predigt. Er lebt von der Diskussion und dem Austausch. Es werden auch kritische Themen angesprochen

  Die nächsten Termine des Bibelkreises:

  9. Juni Römerbrief Kapitel 3+4 Die Offenbarung der Gerechtigkeit Gottes für den Glauben
                                            

7. Juli Römerbrief Kapitel 5 Friede mit Gott. Der im Glauben Gerechte wird leben.
               
          

 



25 Jahre Kerch uf pälzisch in der Zwölf-Apostel-Kirche

1989 hat es begonnen. Der damalige Dekan Werner Schwartz hat zum Strohhutfest zum erstenmal eine pfälzische Predigt in der Zwölf-Apostel-Kirche in Frankenthal gehalten. Einmal zuvor schon hat er geübt, 1985 als Pfarrer beim Kerwegottesdienst in Großkarlbach, ein Jahr bevor er als Dekan nach Frankenthal kam. Der eher schwache Gottesdienstbesuch an dem Sonntag des Strohhutfests war ein Grund, nach Alternativen zu suchen. Manfred Haindl, der damalige Vorsitzende des Presbyteriums hat seinen Teil dazu beigetragen. Er war bei dem Kerwegottesdienst 1985 in Großkarlbach und hat Mut gemacht, in Frankenthal daran anzuknüpfen. So kam es 1989 zur ersten Kerch uf pälzisch in der Zwölf-Apostel-Kirche.
Seither hat sie Tradition, Jahr für Jahr, 2013 nun zum fünfundzwanzigsten Mal. Nach und nach kamen zur Predigt Lieder, Lesungen und Gebete hinzu. Das erste Lied dichtete Hedwig Maul 1991 nach der dritten pfälzischen Predigt, als Schwartz darum bat, vielleicht einmal ein pfälzisches Kirchenlied zu dichten. Am selben Abend noch warf sie ihr Lied Machen uf die Kerchedeere bei Dekan Schwartz in der Gartenstraße in den Briefkasten ein.
Das kleine Büchlein Kerch uf pälzisch, das Schwartz nach der zehnten Predigt 1997 veröffentlichte, um die damit neue Orgel in der Zwölf-Apostel-Kirche mitzufinanzieren, war für viele pfälzische Pfarrerinnen und Pfarrer ein Anstoß und eine Anleitung, es selber mit einer Kerch uf pälzisch zu versuchen. Inzwischen sind es etwa dreißig Pfarrerinnen und Pfarrer zwischen Bergzabern und Obermoschel, die gelegentlich Gottesdienste auf pfälzisch halten, und viele inden Gemeinden haben Lieder gedichtet. Bei Kirchentagen in Stuttgart und Frankfurt arbeitete Schwartz im MundArtZentrum mit der schwäbischen, hessischen, bayerischen und vor allem plattdeutschen Kolleginnen und Kollegen daran mit, Regionalsprachen und Mundarten in ihrer Bedeutung für die kirchliche Verkündigung herauszuarbeiten.