Home Kirchen in Frankenthal Leben & Glauben Ehrenamt Was Ehrenamtliche tun  · 

Beispiele aus dem bürgerschaftlichen Engagement

Ehrenamt im Protestantischen Dekanat Frankenthal – zwei Portraits

Seit acht Jahren leitet Rosemarie Schmidt einmal in der Woche einen Kinderkochkurs in einer Schule. Seit 27 Jahren gibt es eine Sitzgymnastik-Gruppe in der Protestantischen Kirchengemeinde Dirmstein, die von Irmgard Gurdan betreut wird. Zwei Beispiele unter vielen, die für das ehrenamtliche Engagement Vieler in den Kirchen stehen. Im Evangelischen Kirchenboten wurden jetzt diese beiden Beispiele liebevoll porträtiert – wir dürfen sie hier veröffentlichen und uns dem Dank an die Ehrenamtlichen in Frankenthal, Dirmstein und in den anderen Gemeinden unseres Kirchenbezirks anschließen.

 
– ein Portrait der Sitzgymnastik-Gruppe in Dirmstein
– ein Bericht über den Kinderkochkurs von Rosemarie Schmidt



Seniortrainer/innen starten ins Ehrenamt

Zoom (1.4 MB)

An sechs Kurstagen von Juni bis Oktober 2014 lief die Ausbildung zur Seniortrainerin/zum Seniortrainer. Nun konnten die Teilnehmenden ihre Zertifikate als Seniortrainer/innen entgegennehmen. Für die Ausbildung haben die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz in Speyer und das Protestantische Dekanat Frankenthal kooperiert. Im Kurs konnten die neuen Seniortrainer nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern fühlten sich auch dazu ermutigt, ihre Projekte anzugehen. Energiemanagement, Natur mit Kindern erleben und Arbeit für Flüchtlingsfamilien und Altenheimbewohner gehören zu ihren neuen Vorhaben. 2015 bieten die Stadt Frankenthal und das Protestantische Dekanat weitere Kurse an. Informationen gibt es im Internet unter www.seniortrainer-rlp.de und beim Protestantischen Dekanat Frankenthal, E-Mail horst.roos@evkirchepfalz.de, Telefon (06233) 2390977.

 



Den Bewohnern des Altenheims eine Freude machen

Wer das Hieronymus-Hofer-Haus besucht, dem sind bestimmt schon die schön gestalteten Tische in der Nähe der Cafeteria aufgefallen. Etwa viermal im Jahr geht es um ein bestimmtes Thema, je nach der Jahreszeit: Im Sommer gibt es eine kleine Ausstellung mit Urlaubserinnerungen, im Herbst zeigen Rucksack, Spazierstock, Hut und Fotos von Pfälzer Burgen an, dass es um das Thema Wandern geht und an Erntedank geht es um das Brot, wobei man die verschiedenen Getreidesorten betrachten kann. In der Advents- und Weihnachtszeit kommt eine wunderschöne große Krippe hinzu. Zurück gehen die ansprechenden kleinen Ausstellungen auf Emmy Löffler, langjährige bürgerschaftlich Engagierte im Hieronymus-Hofer-Haus.

Bei den Bewohnern und den Besuchern kommen die Tische gut an: »Wir fangen noch nicht an, dann kommen schon die Ersten gucken – Was gibt es jetzt für ein Thema?« berichtet Emmy Löffler. Die Themen sind ausgesprochen liebevoll zusammengestellt – das macht den Betrachtern große Freude, und das ist auch die Absicht von Emmy Löffler. Viele Erinnerungen werden durch die Ausstellungen wachgerufen: »Da waren wir auch schon mal« sagen Bewohner, wenn sie die Urlaubserinnerungen von der Nord- und Ostsee betrachten.

»Das habe ich schon immer gern gemacht« – schon zu Hause und in der eigenen Bäckerei hat Emmy Löffler das Dekorieren Spaß gemacht. Jetzt nutzt sie ihren Sinn für Schönes und Kreatives, damit die Bewohner des Altenheims einen Anknüpfungspunkt für ihre Erinnerungen bekommen. Nicht nur sie selbst setzt ihre Fähigkeiten für ihr Ehrenamt ein, andere bürgerschaftlich Engagierte aus dem Hieronymus-Hofer-Haus und die Hauswirtschaftleiterin, Frau Gögel, unterstützen sie. Auch die Bewohner sind mit dabei: Die Papierschiffe für die Ausstellung »Urlaub am Meer« sind in der Bastelgruppe unter der Leitung von Winnie Fick, ebenfalls bürgerschaftlich Engagierte im Hieronymus-Hofer-Haus, entstanden.

In vielerlei Hinsicht sind Emmy Löfflers schöne Ausstellungen beispielhaft für bürgerschaftliches Engagement. Mit Lust und Liebe etwas für andere tun, eigenes Projekt beginnen und weiterentwickeln und sein Engagement mit dem Anderer verbinden gehört ebenso zum bürgerschaftlichen Engagement wie seinen eigenen Rhythmus im Ehrenamt zu finden. Dass es sich lohnt, weiß Emmy Löffler: Die Heimbewohner verfolgen mit großem Interesse, wenn eine neue Ausstellung entsteht und erkundigen sich direkt danach, was gerade aufgebaut wird.

Kontakt: Andreas Jakubowski, Andreas-Hofer-Haus, Foltzring 12, 67227 Frankenthal, Telefon (06233) 322-443, E-Mail a.jakubowski@lvim-pfalz.de.

 



Ein wohltuendes Wir-Gefühl - Ehrenamtlich betreuen das Erzählcafé im Hieronymus-Hofer-Haus

Angeregte Gespräche, viele Erinnerungen oder auch nur still dabeiseitzen - jeden Donnerstag gibt es im Hieronymus-Hofer-Haus das Erzählcafé, für das sich eine große Runde an Bewohnerinnen und Bewohnern versammelt. Zwei ehrenamtlich engagierte Damen - Frau Köller und Frau Kaiser - bereiten die Themen vor. In der Mitte liegen ausgesuchte Gegenstände zum Thema, die man nicht nur sehen, sondern auch anfassen kann. Nacheinander machen die Utensilien die Runde und bieten viel Gesprächsstoff. Ohne die beiden Ehrenmtlichen wäre die Runde nicht möglich.

 
- Bericht über das Erzählcafé im Hieronymus-Hofer-Haus



Ehrenamt - freiwillig und selbstbestimmt, kompetent und erfolgreich

Zoom (220KB)

Außerdem macht ein Ehrenamt Freude. Ein gutes Beispiel dafür ist das Team des Bücherflohmarkts im Hieronymus-Hofer-Haus. Vier Ehrenamtliche, drei Damen und ein Herr, schätzen es nicht nur, etwas Sinnvolles zu tun - mit ihrem Interesse an Büchern und der Freude an den Kontakten mit ihren "Kunden" haben sie den Bücherflohmarkt zu einem Erfolg gemacht. Mehr über das Projekt von Anni Prinz, Christine Zetzsche, Emmy Löffler und Peter Brym ist im folgenden Bericht zu lesen: Mehr über die erfolgreiche Aktion gibt es im nachfolgenden Bericht zu lesen.

 
Informationen zum Projekt der Ehrenamtlichen im Hieronymus-Hofer-Haus